Während die Veden sich mit dem Handeln befassen sind die Upanishaden eher dem spirituellen, dem religiösen Wissen zugewandt.
Das Wort Upanishad bedeutet "in der Nähe sitzen", gemeint ist in der Nähe des Gurus (Lehrer) zu sitzen, also geheimes Wissen zu erfahren.

Ebenso wenig wie bei den Veden kann man auch bei den Upanishaden von einem Buch sprechen. Es gibt über 100 Upanishaden, sie sind unterschiedlicher Bedeutung und verfasst wurden sie von ebenfalls über 100 Menschen, die in ihnen ihre Gedanken und Lehren festgehalten haben.
Auch in den Upanishaden ist die Rede von dem Einen, er ist Anfang und Urgrund alles Gewordenen. Er kann weder geteilt werden, noch unterliegt er einem zeitlichen System. Die bestimmende Thematik der Upanishaden ist das Verhältnis der beiden Prinzipien Atman und Brahman.









